Aktuelle Medienmitteilungen

28.02.2019  | 100 Jahre EVP

Klein­par­teien kom­men und gehen in der Schweiz. Nur eine über­lebt sie alle seit 100 Jah­ren. Was macht die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei (EVP) anders und bes­ser als die ande­ren? Arti­kel im DERBUND20.02.2019

Kleinparteien kommen und gehen in der Schweiz. Nur eine überlebt sie alle seit 100 Jahren. Was macht die Evangelische Volkspartei (EVP) anders und besser als die anderen? Artikel im DER BUND 20.02.2019

22.01.2019  | Leserbrief zum neuen Energiegesetz

Am 10. Februar 2019 wird über das kan­to­nale Ener­gie­ge­setz abge­stimmt. Haupt­an­lie­gen der Teil­re­vi­sion ist die Über­nahme der revi­dier­ten Mus­ter­vor­schrif­ten der Kan­tone im Ener­gie­be­reich (MuKEn) ins kan­to­nale Recht. Die Mass­nah­men tra­gen zur gesamt­schwei­ze­ri­schen Har­mo­ni­sie­rung und Ver­ein­fa­chung der Ener­gie­vor­schrif­ten bei. Gleich­zei­tig sol­len die Kom­pe­ten­zen der Gemein­den im Gebäu­de­be­reich gestärkt werden.

 

Der Grosse Rat hat der Revi­sion des Ener­gie­ge­set­zes zuge­stimmt. Die Ände­run­gen basie­ren auf den Emp­feh­lun­gen der Ener­gie­di­rek­to­ren­kon­fe­renz aller

Am 10. Februar 2019 wird über das kantonale Energiegesetz abgestimmt. Hauptanliegen der Teilrevision ist die Übernahme der revidierten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) ins kantonale Recht. Die Massnahmen tragen zur gesamtschweizerischen Harmonisierung und Vereinfachung der Energievorschriften bei. Gleichzeitig sollen die Kompetenzen der Gemeinden im Gebäudebereich gestärkt werden.

 

Der Grosse Rat hat der Revision des Energiegesetzes zugestimmt. Die Änderungen basieren auf den Empfehlungen der Energiedirektorenkonferenz aller Kantone und widerspiegeln den politischen Konsens. Gegen das Gesetz hat der Hauseigentümerverband das Referendum ergriffen. Die Gegner argumentieren, es brauche keine stärkeren gesetzlichen Regelungen, die Hausbesitzer investieren von alleine in Energiesparmassnahmen. Diese Annahmen stimmen so nicht. Gemäss einer Studie des BFE gehen 60% der Eigentümer zum Unternehmer, den sie seit je in Anspruch nahmen, auch wenn dieser in Energiefragen nicht mehr à jour ist. Eine Studie des BFE aus dem Jahr 2014 zeigt, dass zwei Drittel der Ölheizungen immer noch durch neue Ölheizungen ersetzt werden. Doch die im Gebäudebereich gefällten Entscheide haben eine grosse Umweltwirkung - wiederum für mehrere Jahrzehnte. Die Energiestrategie des Bundes wird gerade für den Gebäudepark, mit seinem hohem Sanierungsbedarf, nicht zum Selbstläufer. Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es gesetzliche Regelungen. Denn die Energiewende ist heute nicht mehr eine Frage der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten - sie ist vielmehr eine Frage des gesellschaftlichen Willens.

 

Text: Martin Aeschlimann Architekt, Grossrat, Mitglied Bau- und Planungskommission des Kantons 

 

Votum Schlussabstimmung Energiegesetz im Grossen Rat

22.01.2019  | Positives Echo auf EVP-Vorschlag für 6-jährige Amtszeit

Die EVP warf in einem Pos­tu­lat die Frage auf, ob der Burg­dor­fer Gemeinde– und Stadt­rat künf­tig sechs statt vier Jahre im Amt blei­ben sol­len. Obwohl der Gemein­de­rat von einer Ände­rung absieht, betonte er in sei­ner Ant­wort auch die posi­ti­ven Aspekte.

Ein Vor­teil der sechs­jäh­ri­gen wären die tie­fe­ren Kos­ten für die Par­teien und die Stadt­ver­wal­tung. «Neu­wah­len nur alle sechs Jahre redu­zie­ren den

Die EVP warf in einem Postulat die Frage auf, ob der Burgdorfer Gemeinde- und Stadtrat künftig sechs statt vier Jahre im Amt bleiben sollen. Obwohl der Gemeinderat von einer Änderung absieht, betonte er in seiner Antwort auch die positiven Aspekte.

Ein Vorteil der sechsjährigen wären die tieferen Kosten für die Parteien und die Stadtverwaltung. «Neuwahlen nur alle sechs Jahre reduzieren den Aufwand. Über einen Zeitraum von 24 Jahren müssten nur vier statt sechs Wahlen organisiert werden. Der Aufwand wäre also ein Drittel tiefer», schreibt die Exekutive in ihrer Antwort. Dass weniger Geld für Wahlkämpfe und die Durchführung von Wahlen ausgegeben werden müsste, liege auf der Hand. Dennoch empfiehlt die Stadtregierung, von einer Praxisänderung abzusehen.

 

Hauptproblem frühzeitige Rücktritte

Als einer sechsjährigen Legislatur nennt der Gemeinderat den Demokratieverlust - zum Beispiel durch frühzeitige Rücktritte. «Vorzeitige Rücktritte verursachen ein Demokratiedefizit und werden nur teilweise durch das Nachrücksystem wettgemacht», steht in der Antwort zum EVP-Postulat. Hierzu nennt der Gemeinderat Zahlen: Ende der letzten Legislatur 2016 sassen noch 57,5 Prozent der ursprünglich gewählten Personen (23 von 40 Stadträte) im Parlament, zwei Fünftel (17 von 40) wurden ersetzt. Falls nur noch alle sechs Jahre Wahlen stattfänden, wären letztlich gerade noch 14 der vom Volk gewählten 40 Stadträtinnen und Stadträte Mitglied der Legislative.

 

EVP-Stadträtinnen zufrieden mit Antwort

Der Gemeinderat beantragte dem Stadtparlament an der Sitzung vom 6. Februar 2017, das Postulat von Beatrice Kuster Müller und Tabea Bossard zu überweisen, aber gleichzeitig als erfüllt abzuschreiben. Diesem Aufruf leistete das Parlament Folge; es hiess den Vorstoss der EVP mit 38:0 Stimmen gut und schrieb ihn gleich als erfüllt ab. Die Postulantinnen zeigten sich zufrieden mit der Antwort. Die Argumente des Gemeinderats seien nachvollziehbar.

27.11.2016  | Beatrice Kuster Müller schafft den Sprung in die Exekutive!

Die EVP ver­tei­digt ihren Sitz in der Burg­dor­fer Stadt­re­gie­rung! Mit 1813 Stim­men zieht Bea­trice Kus­ter Mül­ler (52) in den Gemein­de­rat ein. Im Stadt­rat ist die EVP Burg­dorf wei­ter­hin mit zwei Frauen ver­tre­ten: Tabea Bossard-​Jenni schaffte die Wie­der­wahl mit 1145 Stim­men sou­ve­rän. Neu dabei ist Esther Liechti-​Lanz.

Gemein­de­rats­wah­len Die EVP Burg­dorf freut sich, auch in den nächs­ten vier Jah­ren im Gemein­de­rat ver­tre­ten zu sein! Auf Mar­tin Aeschli­mann, der nicht

Die EVP verteidigt ihren Sitz in der Burgdorfer Stadtregierung! Mit 1'813 Stimmen zieht Beatrice Kuster Müller (52) in den Gemeinderat ein. Im Stadtrat ist die EVP Burgdorf weiterhin mit zwei Frauen vertreten: Tabea Bossard-Jenni schaffte die Wiederwahl mit 1'145 Stimmen souverän. Neu dabei ist Esther Liechti-Lanz.

Gemeinderatswahlen

Die EVP Burgdorf freut sich, auch in den nächsten vier Jahren im Gemeinderat vertreten zu sein! Auf Martin Aeschlimann, der nicht mehr zur Wahl antrat, folgt mit Beatrice Kuster Müller eine gestandene EVP-Politikerin, die sich bereits seit 25 Jahren in öffentlichen Ämtern (u.a. seit 1993 im Stadtrat) für die Stadt Burgdorf engagiert. «Auch nach so vie­len Jah­ren spüre ich immer noch den Drang, poli­tisch etwas zu bewegen», blickt die 52-Jährige voller Vorfreude auf die neue Herausforderung.

Kuster Müller eroberte den Sitz in der Exekutive mit 1'813 Stimmen. Wie sie bereits vor dem Wahlsonntag gegenüber «EVP-Info» sagte, hofft sie im Gemeinderat das Bau- oder Bildungsressort betreuen zu dürfen.
Alle Resultate der Gemeinderatswahlen sind hier zu finden:Resultate Gemeinderatswahlen vom 27.11.16


Stadtratswahlen

Status Quo heisst es indes für die EVP Burgdorf im Stadtrat. Die beiden bisherigen Sitze konnten erneut durch zwei Frauen besetzt werden. Parteipräsidentin Tabea Bossard-Jenni (Betriebsökonomin FH, 28 J.) schaffte die Wiederwahl problemlos mit 1'145 Stimmen. Neu in den Stadtrat gewählt wurde Esther Liechti-Lanz (Pflegefachfrau, 49 J.) mit 606 Stimmen.
Sämtliche Resultate der Stadtratswahlen finden Sie hier: Resultate Stadtratswahlen vom 27.11.16

03.11.2016  | EVP-Grossrat Aeschlimann: Verkehrslösung «Null+» lässt hoffen

Im Rah­men des Vor­pro­jekts zur Ver­kehrs­sa­nie­rung in der Region Burg­dorf hat der Kan­ton die Vari­an­ten Umfah­rung und Null+ sowie Kom­bi­na­ti­ons­va­ri­an­ten geplant und auf ihre ver­kehrs­tech­ni­schen, finan­zi­el­len und umwelt­re­le­van­ten Aus­wir­kun­gen unter­sucht. Die breit ange­legte Mit­wir­kung, die schon fast Züge eines Abstim­mungs­kamp­fes auf­wies, hat zu 3922 Ein­ga­ben geführt. EVP-​Grossrat Mar­tin Aeschli­mann berichtet.

Wäh­rend in Ober­burg und Hasle eine Mehr­heit der Ein­ga­ben eine Umfah­rung bevor­zugt, sprach sich in Burg­dorf eine deut­li­che Mehr­heit von 65 % für die

Im Rahmen des Vorprojekts zur Verkehrssanierung in der Region Burgdorf hat der Kanton die Varianten Umfahrung und Null+ sowie Kombinationsvarianten geplant und auf ihre verkehrstechnischen, finanziellen und umweltrelevanten Auswirkungen untersucht. Die breit angelegte Mitwirkung, die schon fast Züge eines Abstimmungskampfes aufwies, hat zu 3'922 Eingaben geführt. EVP-Grossrat Martin Aeschlimann berichtet.

Während in Oberburg und Hasle eine Mehrheit der Eingaben eine Umfahrung bevorzugt, sprach sich in Burgdorf eine deutliche Mehrheit von 65 % für die Variante Null+ aus. Möglicherweise hat der massive Eingriff in das sensible Naherholungsgebiet Meiemoos, das durch einen hohen Strassendamm verschnitten werden soll, zu einer skeptischen Beurteilung geführt.

Hingegen ist bei der gewählten Fragestellung die Zustimmung für eine Umfahrung in den verkehrsbelasteten Dörfern Oberburg und Hasle nicht weiter erstaunlich.

Burgdorf: Strassennetz optimieren

Nach der Mitwirkung hat die Regierung das Menu für die Weiterbearbeitung zusammengestellt: In den Gemeinden Oberburg und Hasle soll eine Umfahrung, in Burgdorf vorerst eine Optimierung auf dem bestehenden Strassennetz realisiert werden. Wenn die Optimierungen die Verkehrsprobleme in Burgdorf nicht beheben, soll in einer zweiten Etappe die Umfahrung von Burgdorf doch noch gebaut werden.

Die EVP Burgdorf beurteilt den Kompromiss verhalten optimistisch. Einerseits findet das Revival der Strassenbauphantasien vorerst nicht auf der ganzen Linie statt. In Burgdorf konnte die Umfahrungslösung abgewendet werden. Die Variante Null+ ermöglicht eine schnellere Realisierung von Verbesserungen, gerade auch an den beiden Bahnübergängen. Und die Hoffnung bleibt erhalten, dass Forschung, Innovation und steigende Mobilitätsintelligenz die geplante Umfahrungs-strasse in Zukunft überflüssig machen.

Was ist mit anderen Regionen?

Mit geschätzten 421 Mio. Franken beansprucht das Bauvorhaben enorme Finanzmittel des Kantons. Diese Mittel werden in anderen Verkehrsprojekten (Tramregion Bern) oder in anderen Bereichen (Bildung, Gesundheitswesen, etc.) fehlen. Wenn die Umfahrung Burgdorf später noch gebaut würde, entstünden Kosten von 705 Mio. Franken. Zum Vergleich: Für den Bypass Thun Nord, das bisher teuerste Strassenprojekt des Kantons, wurden vom Grossen Rat lediglich 145 Mio. Franken bewilligt. Die ausserordentliche Konzentration von Geldern in eine Region wird bestimmt in anderen Teilen des Kantons ähnliche Begehrlichkeiten wecken. Erste Stimmen, die ebenfalls Umfahrungen von Dörfern fordern, waren schon zu vernehmen.

Text: Martin Aeschlimann, Grossrat EVP

02.11.2016  | «Bau- oder Bildungsressort würden mich am meisten reizen!»

25 Jahre Enga­ge­ment in öffent­li­chen Ämtern und noch kein biss­chen müde. Bea­trice Kus­ter Mül­ler (52) will es noch­mals wis­sen. Sie kan­di­diert bei den Burg­dor­fer Wah­len am 27. Novem­ber 2016 für den Gemein­de­rat. «EVP-​Info» traf sie an einem ihrer Lieb­lings­orte in Burg­dorf zum Gespräch.

Bea­trice, wir sit­zen beim Schloss mit einem wun­der­schö­nen Aus­blick auf die Stadt und einen Teil des Emmen­tals. Warum hast du die­sen Ort für das

25 Jahre Engagement in öffentlichen Ämtern und noch kein bisschen müde. Beatrice Kuster Müller (52) will es nochmals wissen. Sie kandidiert bei den Burgdorfer Wahlen am 27. November 2016 für den Gemeinderat. «EVP-Info» traf sie an einem ihrer Lieblingsorte in Burgdorf zum Gespräch.

Beatrice, wir sitzen beim Schloss mit einem wunderschönen Ausblick auf die Stadt und einen Teil des Emmentals. Warum hast du diesen Ort für das Interview gewählt?

Dieser Ort hat für mich eine spezielle Bedeutung, weil ich von hier aus «mein» Emmental überblicken kann. Meine Wurzeln sind in Langnau, wo ich die ersten Jahre meiner Kindheit verbracht habe, wirklich zuhause fühle ich mich aber hier. In Burgdorf habe ich meine ganze Schulzeit verbracht. Und mit dem Schloss verbindet mich privat sehr viel: Mein Mann und ich haben im Rittersaal unser Hochzeits-Apéro durchgeführt und bei zwei Kindern fand auch das Konf-Apéro beim Schloss statt. Ausserdem bin ich ein völliger «Zähringer-Fan». Die Geschichte fasziniert mich.

Du kandidierst für den Gemeinderat. Was motiviert dich, dieses Amt anzustreben?
Auch nach so vielen Jahren spüre ich immer noch den Drang, politisch etwas zu bewegen. Mit meiner Erfahrung (Beatrice Kuster Müller ist seit 1993 im Stadtrat, Anm. d. Red) habe ich das Gefühl, der Schritt in den Gemeinderat passt jetzt einfach. Ich wünsche mir für die Stadt, dass der eingeschlagene Kurs mit Rot-Grün-Mitte weiterverfolgt werden kann. Dafür werde ich mich einsetzen.

Was konkret sind Anliegen, für die du einstehen möchtest?
Seit Jahren bringe ich mich bei der Förderung des Öffentlichen Verkehrs in unserer Stadt ein. Das wird mir sicher weiterhin ein wichtiges Anliegen sein. Weitere Schlagworte sind:
- Gesunde Entwicklung des Finanzhaushalts
- Nachhaltiger Umgang mit der Umwelt
- Soziale Gerechtigkeit für alle Altersgruppen
- Einführung 6-jährige Legislaturperiode
- Förderung Jugend und Kultur

Welches Ressort im Gemeinderat würde dich am meisten reizen?
Das Bauressort würde ich sicher gerne übernehmen. So bliebe dies auch gleich in EVP-Hand (schmunzelt). Auch das Bildungsressort wäre sicher spannend. Diese beiden Bereiche würden mich am meisten reizen. Welche Schwerpunkte würdest du denn als Baudirektorin von Burgdorf setzen? Nach Jahren mit hohen Investitionen müssen wir in den nächsten Jahren sicher bescheiden haushalten. Ich sehe aber noch immer einige Baustellen. Die Badi müsste mal saniert werden. Und eine Leichtathletikbahn wäre auch schon lange fällig. Man kann eine Stadt wie Burgdorf nur lebendig halten, wenn man beweglich bleibt. Meiner Meinung nach könnten wir die städtischen Bauvorschriften etwas lockern. In der Oberstadt könnten wir die Ansiedlung von Gewerbebetrieben fördern, anstatt zuzusehen, wie alles einschläft.

Warum braucht es die EVP im Gemeinderat?
Weil wir eine Kraft sind, die gut tut. Und weil wir als Evangelische Volkspartei das Christsein öffentlich in die Politik einbringen.

Interview: Florian Wüthrich

11.11.2015  | NEIN zu unbezahlbaren Strassenbaufantasien - JA zur realisierbaren Lösung Null+

An der Mit­glie­der­ver­samm­lung der EVP Burg­dorf vom 26.10.2015 sprach sich eine deut­li­che Mehr­heit der Mit­glie­der gegen die Umfah­rung und für die Vari­ante Null+ aus.

Die EVP Burg­dorf beur­teilt die Umfah­rungs­va­ri­ante als nicht taug­lich, die Pro­bleme des moto­ri­sier­ten Ver­kehrs in einem grös­se­ren Zusam­men­hang und auf

An der Mitgliederversammlung der EVP Burgdorf vom 26.10.2015 sprach sich eine deutliche Mehrheit der Mitglieder gegen die Umfahrung und für die Variante Null+ aus.

Die EVP Burgdorf beurteilt die Umfahrungsvariante als nicht tauglich, die Probleme des motorisierten Verkehrs in einem grösseren Zusammenhang und auf längere Sicht zu lösen. Die EVP spricht sich für die Variante Null+ aus, weil sie viel günstiger und schneller zu realisieren ist, weil durch sie kein wertvolles Kulturland zerstört wird und weil ein gewisser Druck im System bleibt, der einer weiteren Ausweitung der motorisierten Mobilität entgegen hält. Die ausführliche Argumentation der EVP hier in der Mitwirkungsantwort oder hier in der Medienmitteilung.

12.10.2015  | Einmalige Chance: Sanierung der Fussballplätze Neumatt

Die Fuss­ball­in­fra­struk­tur in der Neu­matt stammt aus dem Jahr 1952. Nun bie­tet sich dank Bau­ab­sich­ten der Bur­ger­ge­meinde eine ein­ma­lige Chance. Hat Burg­dorf bald einen Kunstrasen?

Lesen Sie mehr dazu imEVP-​Info Nr. 74 /​Herbst 2015 oder hier: Die Fuss­ball­in­fra­struk­tur in der Neu­matt stammt aus dem Jahr 1952. Abge­se­hen von

Die Fussballinfrastruktur in der Neumatt stammt aus dem Jahr 1952. Nun bietet sich dank Bauabsichten der Burgergemeinde eine einmalige Chance. Hat Burgdorf bald einen Kunstrasen?

Lesen Sie mehr dazu im EVP-Info Nr. 74 / Herbst 2015 oder hier:

Die Fussballinfrastruktur in der Neumatt stammt aus dem Jahr 1952. Abgesehen von einer umfangreichen Sanierung der Garderoben und dem Bau eines vereinseigenen Klubhauses durch die Sportplatzgenossenschaft wurden Sanierungen in die Fussballplätze nur im kleinen Rahmen vorgenommen. Nun bietet sich dank Bauabsichten der Burgergemeinde eine einmalige Chance. Hat Burgdorf bald einen Kunstrasen?

Über das Projekt «Sanierung Fussballfelder Neumatt» entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung vom 23. Mai 2016 (das Geschäft war ursprünglich für die Dezember-Stadtratssitzung vorgesehen, wurde jedoch verschoben). Geplant ist einerseits die Erstellung eines Kunstrasenplatzes auf dem Hauptfeld (100 x 64) und zum andern die Vergrösserung (100 x 64) des Rasenspielfelds beim Schulhaus Neumatt.

Bauabsichten der Burgergemeinde

Das Projekt entstand aus der Analyse des Gemeindesportanlagenkonzepts GESAK, das der Gemeinderat 2014 in Auftrag gegeben Auf dem bisherigen Platz 2 neben dem Schulhaus Neumatt soll das neue Rasenspielfeld entstehen, das Hauptfeld wird zu einem Kunstrasenplatz. hatte. Begünstigt wurden die Überlegungen für eine Erneuerung der Fussballinfrastruktur durch die Pläne der Burger. Diese haben das Begehren gestellt, auf einem Teil des Fussballfelds (Platz 3 neben alter Kunsteisbahn) eine Wohnüberbauung realisieren zu können. Im Gegenzug wollen sie sich an den Kosten für die Fussballplatzsanierung beteiligen.

Sportclub Burgdorf im Aufwind

Nach einigen Jahren, die von sportlichen Misserfolgen und Turbulenzen in der Clubleitung geprägt waren, ist beim SC Burgdorf Ruhe eingekehrt. «In der Neumatt wird ausgezeichnete Arbeit im Bereich Junioren und Aktive geleistet», sagt Präsident Serge Aeschbacher im Gespräch mit «EVP-Info». Die Nachwuchsabteilung werde weiter wachsen (aktuell: 233 Junioren aus 14 Nationen), was auch zu einer Zunahme der Anzahl Teams bei den Aktiven führen werde.

Jugend- und Integrationsarbeit mit Ball

Aeschbacher hat 2014 das Präsidium des Vereins übernommen. Er trainiert selbst eine Juniorenmannschaft (Jun. E) und erlebt hautnah, was an der Basis abgeht. «Ein Verein wie der SC Burgdorf mit seinen Trainern und Funktionären leistet sehr wertvolle Jugend- und Integrationsarbeit für die Stadt.»

Um dies weiterhin tun zu können, sei der SC Burgdorf dringend auf eine umfangreiche Sanierung der Fussballinfrastruktur angewiesen, zumal durch das Bauvorhaben der Burgergemeinde ein Trainingsplatz verloren ginge. «Die Rasen-Fussballspielfelder in der Neumatt sind nicht auf eine hohe Belastung ausgerichtet», gibt Aeschbacher zu bedenken. Dazu komme die fehlende Beleuchtung auf dem Hauptfeld. «Mit dem aktuellen Projekt ist die Chance da, die Fussballspielfelder der heutigen Zeit optimal anzupassen», so Aeschbacher.

Die Gunst der Stunde nutzen!

Der SC Burgdorf ist mit zirka 500 Mitgliedern einer der grössten Vereine der Stadt. Dieser Verein leistet eine wertvolle Arbeit – besonders auch für unsere Jugend. Die EVP ist daher überzeugt, dass die Gunst der Stunde durch die Konstellation mit den Bauabsichten der Burgergemeinde genutzt werden sollte. Die EVP ist auch der Meinung, dass Burgdorf als Zentrumsort über eine attraktive Fussballinfrastruktur verfügen sollte.

12.10.2015  | Projekt für neuen Bushof und Bahnhofplatz nimmt Fahrt auf

Die EVP Burg­dorf ist erfreut über die jüngste Ent­wick­lung rund um das Pro­jekt neuer Bus­hof und Bahn­hof­platz. Nach­dem Bun­des­gel­der gespro­chen wur­den, rückt die Rea­li­sie­rung des Bau­vor­ha­bens nun näher. Die EVP unter­stützt das zukunfts­ge­rich­tete Projekt.

Erin­nern Sie sich noch an den alten Kopf­bahn­hof, in dem die roten Züge der Regio­nal­bahn Mit­tel­land RM ein­ge­fah­ren sind? Wo einst Gleise waren, steht

Die EVP Burgdorf ist erfreut über die jüngste Entwicklung rund um das Projekt neuer Bushof und Bahnhofplatz. Nachdem Bundesgelder gesprochen wurden, rückt die Realisierung des Bauvorhabens nun näher. Die EVP unterstützt das zukunftsgerichtete Projekt.

Erinnern Sie sich noch an den alten Kopfbahnhof, in dem die roten Züge der Regionalbahn Mittelland RM eingefahren sind? Wo einst Gleise waren, steht heute die Velostation, das hölzerne Perrondach ist heute das Dach des Busperrons und wo früher die Busse am Strassenrand hielten, ist heute viel Platz für Velos, Autos und Kurzzeitparking. Der Busbetrieb ergänzt die verschiedenen Zuglinien und bildet das Rückgrat einer in den letzten Jahren stark gewachsenen ÖV-Drehscheibe...

Die wachsenden Passagierzahlen und die regionale Bedeutung des Umsteigeknotens veranlassten die Stadt im 2010, gemeinsam mit den SBB, der BLS und der Busland AG ein Vorprojekt zu erarbeiten. Doch das Bauprojekt für einen neuen Bushof und eine Umgestaltung des Bahnhofplatzes musste zunächst aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden.

Neuer Aufwind dank Subventionen

Die Mitfinanzierung des Bundes im Rahmen des Agglomerationsprojektes mit einem Beitrag von 40% und der zusätzliche Beitrag des Kantons von mindestens 15% haben dem Projekt neuen Aufwind verschafft. Mit einem «runden Tisch», zu dem Vertreterinnen und Vertreter der involvierten Organisationen und Parteien eingeladen wurden, erfolgte anfangs Juni 2015 der Startschuss für die Weiterbearbeitung des Projekts.

In der mittelfristigen Investitionsplanung der Stadt sind für das Projekt brutto 6,6 Millionen Franken vorgesehen. Wenn alle Subventionen berücksichtigt werden, verbleibt für die Stadt Burgdorf eine Nettoinvestition von rund 3 Millionen Franken. Diese Investition für den Bushof kann vollständig dem Parkplatzfonds entnommen werden.

Die Bundesbeiträge sind an definierte Fristen gebunden: Bis 2016 muss dem Bundesamt für Raumplanung ein Vorprojekt eingereicht werden, welches vorher vom Parlament verabschiedet wurde. Spätestens im Jahr 2018 muss gebaut werden. Noch in diesem Jahr soll dem Stadtrat deshalb eine Vorlage für den Projektierungskredit vorgelegt werden.

Mehr als ein Umsteigeknoten

Die geplante Neukonzeption des Bushofes und Bahnhofplatzes führt gleichzeitig zur Behebung verschiedener Mängel und Defizite: Im Zuge des Umbaus können die Beläge und die Werkleitungen saniert werden. Zudem kann die Sicherheit durch eine Trennung von Fussgängern und Verkehr gesteigert werden.

Position der EVP Burgdorf

Der Bushof ist mehr als ein Umsteigeknoten, eine ÖV-technische Optimierung. Er ist ein wichtiger öffentlicher Raum und eine bedeutende städtebauliche Schnittstelle im ESP Bahnhof. Diese Investition ist nicht nur der wachsenden ÖV-Nachfrage, sondern auch der dynamischen städtebaulichen Entwicklung in Burgdorf geschuldet. Gegenwärtig sind rund um den Bahnhof viele grosse Bauprojekte in der Planung oder stehen kurz vor der Realisierung: Suttergut Nord, Schlössli-areal, Farbwegareal, Bucherareal, Hunyadigasse und Typonareal. Die EVP Burgdorf unterstützt dieses zukunftsgerichtete Projekt und freut sich auf den Mehrwert für unsere Stadt.

14.09.2015  | Asylbewerber dank RGM am Stadtlauf

Am Burg­dor­fer Stadt­lauf 2015 star­te­ten zwölf Asyl­su­chende, die in der Not­un­ter­kunft Lin­den­feld woh­nen. Die RGM-​Parteien SP, Grüne und EVP spon­ser­ten ihr Startgeld.

Am 35. Burg­dor­fer Stadt­lauf vom 12. Sep­tem­ber 2015 star­te­ten zwölf Asyl­su­chende, wel­che in der Not­un­ter­kunft Lin­den­feld woh­nen. Bereits im Vor­feld des

Am Burgdorfer Stadtlauf 2015 starteten zwölf Asylsuchende, die in der Notunterkunft Lindenfeld wohnen. Die RGM-Parteien SP, Grüne und EVP sponserten ihr Startgeld.

Am 35. Burgdorfer Stadtlauf vom 12. September 2015 starteten zwölf Asylsuchende, welche in der Notunterkunft Lindenfeld wohnen. Bereits im Vorfeld des Rennes trainierten Freiwillige regelmässig mit den Asylsuchenden. Als Sponsoren fürs Startgeld der Asylsuchenden konnten die Burgdorfer RGM*-Parteien SP, Grüne und EVP gewonnen werden. Die Parteien unterstützen auf diese Weise das sinnvolle Engagement von Anette Vogt und der reformierten Landeskirche, welche die Trainings und die Teilnahme am Stadtlauf organisiert hat.

 

*RGM steht für Rot-Grün-Mitte. Es bezeichnet das Bündnis der drei Mitte-Links-Parteien, das sich vor allem in Listenverbindungen bei Wahlen widerspiegelt. Auch bei den Stadtratswahlen im Herbst 2016 werden SP, Grüne und EVP Listenverbindungen eingehen.

19.03.2015  | Vernehmlassung Ortsplanungsrevision

Die bau­recht­li­che Grund­ord­nung (BO) von Burg­dorf soll 10 Jahre nach der letz­ten Revi­sion wie­der erneu­ert wer­den. Die EVP hat zur geplan­ten Orts­pla­nungs­re­vi­sion Stel­lung genom­men. Mehr dazu hier:

Die baurechtliche Grundordnung (BO) von Burgdorf soll 10 Jahre nach der letzten Revision wieder erneuert werden. Die EVP hat zur geplanten Ortsplanungsrevision Stellung genommen. Mehr dazu hier:

07.01.2015  | Vernehmlassung Richtplan Verkehr Region Burgdorf

Die EVP Burg­dorf äus­sert sich im aktu­el­len EVP-​Info (Nr. 73) zum Richt­plan Ver­kehr Region Burg­dorf. Lesen Sie hier die Stel­lung­nahme in vol­ler Länge.

Die EVP Burgdorf äussert sich im aktuellen EVP-Info (Nr. 73) zum Richtplan Verkehr Region Burgdorf. Lesen Sie hier die Stellungnahme in voller Länge.

Medien Mitteilungen der EVP Schweiz